Großes Finale an der OBS Berne -Standort Lemwerder

Am 30.06.2023 fanden sich 28 Schüler:innen ein letztes Mal zusammen. Zu ihrem großen Finalspiel – der Zeugnisverleihung. Begleitet von Familien und Freunden wurden sie geehrt und aus der Oberschule entlassen. In einen Fußballhintergrund eingebettet, erinnerten die Klassenlehrkräfte, bzw. Trainer, noch einmal an die Entwicklung der Mannschaft seit der 5. Klasse. Vor welchen Herausforderungen sie standen, wie sie diese überwunden haben und zu welch „heißbegehrten Spielern auf dem Transfermarkt“ sie herangewachsen sind.

Eine besondere Ehrung sprachen Bürgermeisterin Christina Winkelmann und Schulleiter Sönke Ehmen der Schülerin Michelle Otto und dem Schüler Hai Anh Le aus, sie erbrachten die besten Leistungen in diesem Jahrgang. SV-Lehrer Bahattin Aslan dankte Michelle für ihren Einsatz und ihr Engagement als Schulsprecherin.

Das Kollegium der OBS Berne wünscht allen Absolvent:innen alles Gute für die Zukunft!

Zwei Schulen wachsen zusammen

Gemeinsame Projektwoche bringt Schüler:innen aus Berne und Lemwerder einander näher

Kurz vor den Sommerferien fanden fünf Projekttage an der Oberschule Berne/Standort Berne statt. Mit Bussen machten sich die Schüler:innen aus Lemwerder jeden Morgen auf den Weg nach Berne und verbrachten dort gemeinsam mit den Berner Kindern die Vormittage. Aktivitäten in den Bereichen Sport, Musik, Kunst, darstellendes Spiel und Sozialtraining sorgten für viel Spaß und eine abwechslungsreiche Zeit.

Der krönende Abschluss war das Pflanzen sechs neuer Bäume im „grünen Klassenzimmer“ und ein gemeinsames Picknick aller Schüler:innen und Lehrer:innen, das aufgrund des Wetters in der Pausenhalle stattgefunden hat. 

Zu Besuch bei Abeking & Rasmussen

Eine bedeutsame Kooperation zwischen der Werft und der OBS Berne

Seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2022/23 können nun auch endlich die Berner Schülerinnen und Schüler an der beliebten AG in der Ausbildungswerkstatt von Abeking & Rasmussen teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler aus Lemwerder genießen dieses Privileg schon seit vielen Jahren und sind immer begeistert. Viele der AG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer beginnen sogar nach der 10. Klasse ihre Ausbildung bei A&R, weil sie von der familiären Atmosphäre angetan sind und sich wohl fühlen. Betreut werden die Teilnehmer von den Auszubildenden der Firma, die sich gemeinsam mit ihrem Ausbildungsleiter Helge Ziems-Gillerke ein Projekt überlegt haben. Die Schülerinnen und Schüler bauen einen beleuchteten Stiftehalter aus Holz und Metall. So schnuppern sie in drei Berufsfelder hinein. Jeder darf seine Werkstücke am Ende mit nach Hause nehmen. Die Berner Schülerinnen und Schüler haben an ihrem ersten Tag bei A&R zunächst ihre Mitarbeiterausweise bekommen, sowie einen Spint, Arbeitsschuhe und eine Schürze. Außerdem wurden sie von den Azubis über das Gelände und durch die Hallen geführt und konnten sich anschauen, was für Yachten und Schiffe zur Zeit gebaut werden. Eine Werksführung sowie viele interessante Informationen über die Werft haben auch einige Kolleginnen und Kollegen aus Berne und Lemwerder von Herrn Ziems-Gillerke bekommen. Rundum ein gelungener Start für alle Beteiligten!

Eschhofschule ist koordinierende Schule im Programm „Erasmus+“

Die Eschhofschule nimmt ab dem 01.10.2020 als koordinierende Schule an dem von der EU geförderten Programm „Erasmus+ Schulpartnerschaften“ teil. Schulpartner werden für die nächsten zwei Jahre folgende Schulen sein: Istituto d’istruzione superiore G.Careri-Oppido Mamertina (Italien), Zakladna skola Sadova620 Senica (Slowakei), Instituto de enseňanza secundaria Santo Domingo (Spanien).

Gearbeitet wird an einem von allen Schulen gemeinsam erarbeitetes Projekt mit dem Titel:

„The transition from school to the professional world in a european comparison- Think outside the box!!“ (Der Übergang von der Schule in die Berufswelt im europäischen Vergleich- Schau über den Tellerrand!!).

Geplant ist, dass jede Partnerschule die Möglichkeit bekommt mit jeweils 5 ihrer Schüler*innen und 2 Begleitpersonen einmal alle Schulen für je 5 Tage zu durchlaufen, um dort die erarbeiteten Projektaktivitäten durchzuführen. Aufgrund der Covid- 19- Pandemie, ist nun jedoch unklar, ob innerhalb der zweijährigen Projektlaufzeit alle Reisen stattfinden können. Die Partner stehen bereits im engen Kontakt und tauschen sich online über mögliche Alternativen aus.

Hintergründe für die Projektauswahl

Eines der zentralen Aufgaben der Schule besteht darin, den Jugendlichen einen erfolgreichen Schritt vom Erstbildungssystem in die Weiterbildung und Karriere zu ermöglichen. Dies ist eine Voraussetzung für nachhaltige Prozesse des lebenslangen Lernens, die wiederum die Grundlage für die Teilnahme am wirtschaftlichen, sozialen und öffentlichen Leben bilden. Die Bedeutung der beruflichen Orientierung geht somit weit über die wirtschaftliche Dimension hinaus. Diese wird an allen Partnerinstitutionen sehr ernst genommen, aber jede Schule lebt nun mal in ihrer eigenen „Box“, das heißt, jede hat ihre eigenen Erfahrungen gemacht, hat ihre eigene Denk- und Handlungsweise und ist daher bis zu einem gewissen Grad „eingeschränkt“. Dieses Projekt bietet nun sowohl den Schüler*innen als auch den Begleitpersonen die Möglichkeit, die europäische Dimension als Rahmen zu nutzen und „über den Tellerrand hinauszuschauen“. Die Aktivitäten in den Projekttreffen sollen es den Schüler*innen ermöglichen, Schlüsselkompetenzen in einem völlig neuen Rahmen zu entdecken, zu fördern und zu stärken. Sie sollten die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass sie in verschiedenen „Boxen“ leben, sie vergleichen und feststellen, dass es Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Frage gibt, wie der Übergang von der Schule zur Arbeit erreicht werden kann. Und dies nicht nur in dieser Hinsicht, sondern grundsätzlich in allen Lebensbereichen. Entweder stellen sie für sich fest, dass bestimmte Dinge in den Partnerländern besser sind, oder sie lernen, Ressourcen in ihrem eigenen Land zu schätzen, die sie vorher nicht wahrgenommen haben. So oder so, die Erfahrung wird definitiv profitabel sein! Vorbehalte und Hemmungen sollten abgebaut und mehr Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen und der europäischen Berufswelt aufgebaut werden. In diesem Zusammenhang besteht das Ziel symbolisch darin, die „Kisten“ aufzubrechen, oder mit anderen Worten, vier kleine, in sich geschlossene „Kisten“, die sich zu einer großen „Kiste“ mit „Löchern“ öffnen.

Die feste Sicht auf die Unternehmen vor Ort an der einen oder eben zu wenige Karrieremöglichkeiten an der anderen Partnerschule waren ebenfalls Gründe für die Wahl des Projekts. Die Schüler*innen sollen die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in der EU kennenlernen und so ihren Horizont erweitern.

Allgemeine Informationen zu Erasmus+ Schulpartnerschaften:

https://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus/2014-2020/leitaktion-2-schulpartnerschaften.html

Berufsorientierung

Die Schule ist ein zentraler Ort für die frühe Berufsorientierung junger Menschen. Zusammen mit den Eltern und ortsansässigen Firmen unterstützt die Eschhofschule die Jugendlichen in dieser sensiblen Lebensphase dabei, ihren beruflichen Orientierungsprozess aufzunehmen und dann auch am Ball zu bleiben. Doch nicht nur das: Mit ihrem Berufsorientierungskonzept gestaltet die Schule den beruflichen Findungsprozess ihrer Schüler maßgeblich.

Schulsozialarbeit der Eschhofschule

 

  • Beratung von Schülern, Eltern und Lehrkräften, Vermittlung in weiterführende Hilfen, Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen
  • Organisation von Präventionsangeboten in den Bereichen Gewalt, Sexualität, Alkohol und Drogen
  • Mobbing-Interventions-Team
  • Kompetenztraining in den Jahrgängen 5 – 8: Planung, Durchführung und Reflexion
  • Koordination & Verwaltung des Ganztags
  • Mitarbeit in schuleigenen Gremien und der Öffentlichkeitsarbeit
  • aktive Pausengestaltung und freizeitorientierte Angebote während der Mittagspause
  • Konzeptentwicklung und Qualitätsmanagement
  • Netzwerkarbeit
  • interkulturelle Angebote
  • Begleitung des Unterrichts